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Tanzwerke Vanek Preuß – Der Riss

Foto: Günter Krämmer

Angenommen Sie sehen einen Riss in einer Kaffeetasse – was tun Sie? Wegschmeißen oder abwarten bis die Tasse zerbricht? Angenommen die Tasse ist schon zerbrochen – was tun Sie? Schmeißen Sie die Scherben weg oder reparieren Sie die Tasse und verzieren die Risse mit Goldlack? Angenommen die Gesellschaft wäre ein Kaffeebecher – was tun Sie? Angenommen Ihr Körper wäre eine Tasse, aus der Sie das Leben in kleinen Schlückchen trinken: was tun Sie, wenn Sie Risse bemerken? Angenommen unsere Innenwelt bestünde aus Kontinenten, die sich entlang von Rissen, die durch Berge, Täler und Meere gehen, gegeneinander verschieben…

Foto: Günter Krämmer

„….Dazu würden sie aber, wie schon in der Bibel notiert ist, weibliche Ergänzungen benötigen und Karel Vanek wird sich vielleicht auch daran erinnern, dass es dadurch bunter werden könnte auf seiner schwarzen Bühne mit allerdings sensationeller Beleuchtung von Markus Becker….“
(Tanznetz.de – ganzer Artikel)

 

„…In dem ausgeklügelten Lichtdesign von Markus Becker wirkt diese Art von ebenso abstrakter wie körperbetonter Bewegung beeindruckend skulptural. Die Scheinwerfer sind auf einem kniehohen Gestänge platziert, das die quadratische Tanzfläche auf drei Seiten umschließt. Das Licht ist orange getönt, entfaltet jedoch keinerlei Wärme. Als Seitenlicht modelliert es die Körper auf eine befremdliche, unheimliche Weise. Einmal stehen die drei Männer mit dem Rücken zum Publikum. Das Licht zeichnet tiefe Schattenmulden in die Muskulatur, die unwirklich auf- und abzuschwellen scheint. Die Scheinwerfer an den Seiten erlöschen, die im Hintergrund flammen auf und in die Augen der Zuschauer…“
(Die Rheinpfalz – ganzer Artikel)

Jede Menge Fotos auf der Site des Fotografen Günter Krämmer

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